Liebe Leserinnen und Leser, im November jährt es sich zum 35. Mal: 1991 wurde der Gesellschaftervertrag für das (damals noch halbstaatliche) Öko-Zentrum NRW unterzeichnet. Es bedarf keiner besonders ausgeprägten Fähigkeiten im Kopfrechnen, um zu erkennen: Wer seinerzeit dabei war, hat inzwischen ein gewisses Alter erreicht – eines, in dem man sich zwar zumeist noch nicht auf die Briefmarkensammlung konzentriert, aber in dem man klugerweise über die eigene Zukunft und die des Betriebes nachdenkt. Das Öko-Zentrum NRW macht keine Ausnahme bei einem Trend, zu dem die KfW unlängst beeindruckende Zahlen zusammengestellt hat. Nach Angaben der Förderbank ist der Generationenwechsel ein Mega-Thema in der Wirtschaft – und er wird viele Unternehmen vor Probleme stellen. Die Zahl nachrückender Existenzgründerinnen und Inhaber ist (zu) niedrig, der Bedarf umgekehrt hoch, auch aufgrund der vielen „Boomer“ in den Chefetagen. Bereits jetzt ist mit 57 Prozent mehr als die Hälfte der mittelständischen Unternehmerschaft 55 Jahre oder älter – in absoluten Zahlen sind das mehr als zwei Millionen. Allein bis Ende 2029 planen jährlich rund 109.000 Inhaberinnen und Inhaber kleiner und mittlerer Unternehmen den Rückzug aus ihrem Unternehmen. Solche Werte sprechen nachdrücklich dafür, rechtzeitig die Weichen zu stellen – und das hat das Öko-Zentrum NRW nun getan. Seit dem 1. Juli gibt es bei uns eine dreiköpfige Geschäftsführung, weshalb dieses Editorial letztmalig allein meine Unterschrift trägt. Die Einleitung eines langfristigen Generationswechsels ist allerdings nur ein Grund für die Umstrukturierung. Mit der reagieren wir ebenso auf die stetig gewachsenen und stetig komplexer gewordenen Aufgaben. Aber nicht nur die Anforderungen an Klimaschutz und Nachhaltigkeit im Gebäudesektor sind gewachsen: Heute beschäftigt das Öko-Zentrum NRW mehr als 50 Mitarbeitende – etwa das Dreifache der Größe in den Anfangsjahren. Mit der jetzt erfolgten Bestellung zweier zusätzlicher Geschäftsführer reagiert das Öko-Zentrum NRW auf diese Entwicklungen. Mit den „neuen Gesichtern“ ziehen auch neue Blickwinkel in die Leitungsebene ein. Wobei die „neuen Gesichter“ so neu gar nicht sind: Als langjährig allein geschäftsführender Gesellschafter freue ich mich, mit Bettina Kasper und Jan Karwatzki eine Kollegin und einen Kollegen an meiner Seite zu wissen, die seit Jahrzehnten zum Haus gehören und dessen positive Entwicklung maßgeblich mitgeprägt haben. Für unsere Kunden und Partner steckt in dieser Personalie die gute Nachricht, dass wir auf Kontinuität setzen. In diesem Sinne: auf eine (weiterhin) gute Zusammenarbeit. |
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Ihr Manfred Rauschen
Geschäftsführender Gesellschafter |
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| Weniger Förderung für den Heizungstausch: Bundesfinanzministerium legt Sparpläne für die BEG EM vor |
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„Ich bitte um Zustimmung“, endet das Schreiben von Dennis Rohde. Der Mann ist Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Finanzen und sein Brief, datierend vom Montag dieser Woche, ist adressiert an den Haushaltsausschuss des Bundestages. Was Rohde dem Gremium mitteilt, stellt eine bittere Pille für alle Klimaschützer dar: Hinter dem harmlos klingenden Betreff „Änderung der Richtlinie für die ‚Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen‘ (BEG EM)“ verbergen sich zahlreiche Kürzungen, die zu Einsparungen im Bundeshaushalt führen sollen. Letztere beziffert der Staatssekretär im Hinblick auf den Finanzplan 2027 bis 2030 auf „insgesamt bis zu 2,1 Mrd. €“. Die Forderung von Rohdes Vorgesetztem, Bundesfinanzminister Lars Klingbeil, ist nun also auch beim nachhaltigen und klimaschonenden Bauen angekommen: „Alle müssen einen Beitrag leisten“. Wie der „Beitrag“ der BEG EM konkret aussehen soll, liegt dem Öko-Zentrum NRW vor und haben wir für Sie kompakt zusammengefasst. Im Kern basieren die Pläne auf einer Senkung der maximal förderfähigen Kosten von derzeit 30.000 Euro und einem deutlich schnelleren Auslaufen des Klimageschwindigkeitsbonus. Es gibt allerdings auch Gewinner der Reform: Die BEG-EM-Förderung soll künftig stärker nach Einkommen gestaffelt werden und Familien mit Kindern eher in den Genuss dieses Bonus kommen. Gegen eine solche Neujustierung spricht im Prinzip nichts, problematisch ist aber, dass sich Baubranche und Bauinteressenten zum wiederholten Mal auf neue Rahmenbedingungen einstellen müssen – die Förderlandschaft kommt nicht zur Ruhe, seit Jahren fehlt Kontinuität und damit Verlässlichkeit. |
| GModG-Verabschiedung erst nach der Sommerpause – Online-Seminare zu dem, was auf Kommunen zukommt |
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Wie gut, dass es die Rentenreform gibt. Und die Gesundheitsreform. Und die Steuerreform natürlich. Auch der Gang zum Arzt am ersten Tag der Krankschreibung soll hier nicht unerwähnt bleiben. Alle diese Pläne der Bundesregierung führen dazu, dass Medien und Wahlvolk derzeit über andere Themen diskutieren als über das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG), das Nachfolgeprojekt zum Gebäudeenergiegesetz (GEG). Der geänderte Fokus sollte aber nicht den Eindruck erwecken, dass auf dieser Baustelle derzeit Stillstand herrscht - ein Blick auf die Statistik widerlegt das: Den letzten Newsletter haben wir am 29. April verschickt, hätten aber vielleicht noch etwas warten sollen, denn am Folgetag wurde die Einigung zur Heizkostenbremse für Mieter bekanntgegeben. Weitere 13 (!) Aktualisierungen an unserer GModG-Übersicht waren seitdem notwendig – ausgedruckt füllen diese sieben DIN-A4-Seiten. Die Historiker unter den Newsletter-Lesern finden alle Updates an der genannten Stelle, für alle anderen vorläufig wohl die jüngste Neuigkeit: Die GModG-Verabschiedung soll auf den September verschoben werden. Das ist zu begrüßen, denn mehr Zeit birgt die Chance auf Nachbesserungen. Derweil haben wir aus den kursierenden GModG-Entwürfen herausgefiltert, was speziell auf Kommunen zukommt. Dazu gehören eine Sanierungspflicht für energetisch schlechte Nichtwohngebäude, eine Solarpflicht für öffentliche Gebäude und verschärfte Energieausweispflichten. In zwei kostenlosen Online-Seminaren (17. und 30.07.) erfahren Sie hierzu mehr. |
| Buchstäblich richtungsweisend: Mit dem „Gebäudeforum“ Schritt für Schritt zur optimalen Wärmepumpe |
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Wo geht’s denn hier nach Norden? Um diese Frage zu beantworten, wurde der Kompass erfunden, dessen Name sich vom italienischen „compassare“ herleitet („im Kreis abschreiten“). Bei dem Kompass, den das „Gebäudeforum klimaneutral“ jetzt vorgelegt hat, fehlt zwar die Anzeigenadel, doch lässt sich darauf vertrauen, dass auch der in die richtige Richtung weist: in die zur Zukunftstechnik für den Heizungskeller nämlich. Den Begriff „Wärmepumpen-Kompass“ sollte man nicht wörtlich verstehen, sondern im Sinne eines Themenschwerpunktes. Die für das „Gebäudeforum klimaneutral“ verantwortliche Deutsche Energie-Agentur stellt in dem Dossier übersichtlich dar, wie Wärmepumpensysteme optimal realisiert werden. Die Darstellung beginnt bereits bei den Grundlagen: Über welche Kompetenzen müssen Betriebe verfügen, die diese Technologie qualifiziert anbieten wollen? Was gehört in den Kostenvoranschlag, wie lassen sich potenzielle Kunden erreichen? Weiter geht es mit den Komplexen „Planung“, „Installation“ und schließlich „Betrieb“. Zu jedem Einzelthema gibt es Vertiefungsmöglichkeiten und umfangreiches Hintergrundmaterial von Statistiken über Rechtsgrundlagen bis zu Gütesiegeln. Der „Wärmepumpen-Kompass“ ist eine praktische Informationsquelle insbesondere für Einsteiger in den Markt. |
| Von Aachen bis Siegen: Zweite Veranstaltungswelle von „Heizkeller der Zukunft“ startet im September |
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Es soll Zeiten gegeben haben, da ging man auch in Nordrhein-Westfalen zum Lachen in den Keller. Diese Zeiten sind allerdings passé: Angesichts der hohen Energiepreise ist den Eignern von Öl- und Gasheizungen jeglicher Humor vergangen. Damit in immer mehr Untergeschossen ein „Heizkeller der Zukunft“ entsteht und die Wärmewende in Nordrhein-Westfalen vorankommt, hat die Landesregierung gemeinsam mit Partnern die gleichnamige Initiative ins Leben gerufen. Deren Ziel ist es, Eigentümerinnen und Eigentümer bei der Auswahl klimafreundlicher Heizlösungen zu begleiten; dabei spielen Wärmepumpen eine zentrale Rolle. Auf die erste Veranstaltungswelle folgt nach den Sommerferien eine weitere. Von A wie Arnsberg bis R wie Rheinberg führte die Reiseroute von „Heizkeller der Zukunft“ im Mai und Juni. Verbindendes Element aller Veranstaltungsorte: ein Mix aus Wissen, Austausch und Praxisnähe: Neben Vorträge boten die Aktionstage Infostände regionaler Anbieter und damit den direkten Kontakt zu Fachleuten. Die Technik der Wärmepumpe wurde buchstäblich begreifbar. Dieses Konzept gilt auch für den zweiten Teil der Kampagne, der im September und Oktober läuft und wiederum acht Aktionstage umfasst. Die genauen Termine für Aachen, Bielefeld, Dortmund, Düsseldorf, Münster, den Oberbergischen Kreis, Paderborn und Siegen werden in Kürze veröffentlicht. Der nächste Online-Infoabend ist hingegen schon fix: 2.9.2026,18 Uhr. Wer sich als lokaler Partner in die Veranstaltungen einbringen möchte, kann sich beim Öko-Zentrum NRW melden. Die Einladung richtet sich vor allem an Handwerksbetriebe, Energieberatende, Verbraucherzentralen und Klimaagenturen, Handwerkskammern und -innungen, aber auch Kommunen, Hersteller, Immobilienverbände sowie lokale Projekt- und Sanierungsnetzwerke. |
| In Japan auf dem Holz-Weg: Recherche-Reise nach Fernost ist das „Projekt des Monats“ |
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Die Fläche ist mit 358.000 beziehungsweise 378.000 Quadratkilometern ähnlich groß. Damit hören die Gemeinsamkeiten zwischen Deutschland und Japan aber fast schon auf. Leben zwischen Flensburg und Passau rund 83,5 Millionen Deutsche, drängeln sich im Land der aufgehenden Sonne – in dem viele Regionen durch ihre Gebirgslage kaum nutzbar sind - nahezu 124 Millionen Menschen. Auch beim Bauen gibt es viele Unterschiede: In Fernost muss bei jedem Gebäude die hohe Luftfeuchtigkeit bedacht werden, zudem besteht die Gefahr von Erdbeben und Taifunen. Dennoch sagt Sascha Kunstmann: „Gerade die Unterschiede machen den Austausch so wertvoll.“ Der Mitarbeiter des Öko-Zentrums NRW gehörte zu einer deutschen Delegation, die zwei Wochen lang Japan bereiste, um dort Anregungen für die eigene Arbeit zu sammeln. Die Exkursion ist unser neues „Projekt des Monats“. Im Auftrag des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hat das Öko-Zentrum NRW die Recherche-Reise organisiert und begleitet, die Stationen in mehreren Städten sowie über 20 Gesprächstermine und Besichtigungen umfasste. Ein Beispiel: In Tokio konnte sich die Delegation davon überzeugen, was moderner Holzbau zu leisten vermag. Das besichtigte Objekt, ein Holzhybrid-Hochhaus mit 18 Stockwerken, ist das höchste Gebäude seiner Art in Nippon. Umgekehrt steht die Öko-Bilanzierung von Gebäuden (LCA) in Fernost noch ganz an Anfang und stieß dort auf großes Interesse. Beide Themen sollen daher Schwerpunkte werden bei einer für 2027 verabredeten japanisch-deutschen Konferenz in Yokohama. |
| Wenn auch der Ventilator nicht mehr hilft: neue Beratungsangebote zum Hitzeschutz in sozialen Einrichtungen |
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„Alle reden vom Wetter. Wir nicht.“ Mit einem solchen Slogan zu werben, konnte sich die Deutsche Bahn 1966 noch erlauben. Sechzig Jahre später lässt das Unternehmen den zum sprachlichen Allgemeingut mutierten Spruch lieber in der Schublade: Der Klimawandel führt dazu, dass auch Züge immer öfter ausfallen. Während die aber wenigstens im Bahnhof warten können, bis überhitzte Weichen und Gleise wieder nutzbar sind, bestehen für soziale Einrichtungen solche Ausweichmöglichkeiten nicht. Speziell für die Träger solcher Einrichtungen hat B.A.U.M. Consult niedrigschwellige Angebote entwickelt, die den Weg zu mehr Hitzeresilienz bahnen. Mit im Boot ist als Kooperationspartner auch das Öko-Zentrum NRW. Die drei Pakete - zwei Checks und eine Schulung - richten sich an Pflegeeinrichtungen und Seniorenheime, Begegnungsstätten, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, Kitas, Schulen und sonstige Bildungsstätten. Zumeist errichtet in Jahrzehnten, in denen Hitzeschutz noch nicht relevant war, sind diese Gebäude auf extreme Temperaturen wie die im Juni nicht eingerichtet. Hier setzen die drei Bausteine an: Der „Check A“ beinhaltet eine Bestandaufnahme zu den Auswirkungen des Klimawandels auf den jeweiligen Standort. Der „Check H“ geht insofern weiter, als er einen Maßnahmenbericht als Entscheidungsgrundlage inkludiert und die „Schulung Hitzeresilienz“ schließlich bereitet die Belegschaft gezielt auf den „Ernstfall“ vor. Ziel ist, dass bei dessen Eintreten alle Beteiligten wissen, was wann zu tun ist – bis hin zur Früherkennung hitzebedingter Beschwerden. |
| An die Leine genommen: 12. NNU-Netzwerktreffen läuft in Hannover und widmet sich der Ressourcenschonung |
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„Voll auf die Zwölf“ lautet derzeit die Devise beim NNU. Die Geschäftsstelle des „Netzwerks Nachhaltige Unterrichtsgebäude“ - wie der Transferverbund im vollen Wortlaut heißt – bereitet für den 29. und 30. Oktober das Treffen vor, das das Dutzend bei diesem Veranstaltungsformat vollmachen wird. Diesmal geht die Reise nach Hannover: In der niedersächsischen Landeshauptstadt steht unter dem Themenschwerpunkt „Ressourcenschonende Schulbauten“ die Frage im Mittelpunkt, wie durch Bestandserhalt, Rückbaufähigkeit und zirkuläres Bauen verantwortungsvoll mit beschränkten Mitteln umgegangen werden kann und dabei zugleich zukunftsfähige Lernorte entstehen können. Wie bei den vorangegangenen Netzwerk-Treffen liegt der Fokus auf gebauten Beispielen, wobei das Programm – auch das hat schon Tradition – gemeinsam mit der Landesarchitektenkammer entwickelt wird. Eine Vormerkung im Kalender verdient hat nicht nur der Termin in Hannover: Seine Online-Vortragsreihe setzt das NNU am 16. Juli fort mit einem Referat von Dr.-Ing. Tobias Henzler. Der Mitarbeiter des Instituts für Gebäudeenergetik, Thermotechnik und Energiespeicherung wird über ein Thema referieren, dessen Relevanz der Juni mehr als deutlich gezeigt hat: „Hitzeschutz an Schulen“. Parallel zu solchen Aktivitäten läuft beim NNU der Prozess der eigenen inhaltlichen Neujustierung weiter; Basis dafür ist ein kürzlich veröffentlichtes Eckpunktepapier. Alle News zum NNU gibt es auf der Website des Netzwerks. |
| Wärmepläne bei Großstädten im Zeitplan – für alle anderen startet ein neuer Lehrgang |
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Robert Brückmann ist zufrieden. „Die großen Kommunen in Deutschland werden es bis Mitte 2026 wirklich schaffen, ihre Wärmepläne abzuschließen“, bilanzierte er im Juni in einem dpa-Interview. Der Energie-Experte weiß, wovon er spricht – Brückmann leitet das von der dena getragene Kompetenzzentrum Kommunale Wärmewende (KWW). „Groß“ meint die 80 deutschen Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern – die machen allerdings nur einen sehr kleinen Teil der rund 10.700 Kommunen hierzulande aus. Das heißt: Viele der kleinen und mittleren Städte und Gemeinden werkeln noch an ihren Plänen und wenn die erste Version „steht“, wird diese laufend fortzuschreiben sein – ein weites Betätigungsfeld also für Absolventinnen und Absolventen des Lehrgangs „Wärmewende in der Praxis – Kommunale Wärmeplanung“. Am 14. September startet der nächste Kurs. Die Erarbeitung einer kommunalen Wärmeplanung wurde vom Bund 2024 zur Pflicht gemacht. Je nach Größe haben die Städte und Gemeinden unterschiedlich viel Zeit, die Anforderung umzusetzen; für die kleinsten läuft die Frist noch bis 2028. Schon bei Inkrafttreten des „Gesetzes für die Wärmeplanung und zur Dekarbonisierung der Wärmenetze“ war klar, dass für die fachlich anspruchsvolle Aufgabe nicht genügend Personal mit entsprechender Expertise zur Verfügung stehen würde. Als Antwort hierauf entwickelte das Öko-Zentrum NRW den viermonatigen Lehrgang, der mit dem Zertifikat „Kommunale/r Wärmemanager/in“ abschließt. Zielgruppe sind kommunale Mitarbeitende, solche aus Stadtwerken, Energie- und Immobilienwirtschaft sowie Energieberatende, aber auch Quereinsteigerinnen und -einsteiger. Interessierten aus NRW winkt sogar eine 70-prozentige Förderung aus dem „progres.nrw“-Programm (Bildungsprämie). Die Architektenkammer NRW und die Ingenieurkammer Bau NRW schreiben für die Teilnahme mindestens 60 Fortbildungspunkte gut. |
| Attraktiv vor allem für Kommunen: dena lädt ein zum ersten Festival für serielles Sanieren |
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Die ganz großen laufen „auf der grünen Wiese“ – dort stören die Begleiterscheinungen von Events mit bis zu 90.000 Teilnehmenden niemanden. Solche Zahlen strebt das „Energiesprong-Festival“ nicht an, weshalb es auch nicht am Nürburgring oder hinterm Deich stattfindet, sondern mitten in Berlin. Auch ein teures Ticket entfällt bei dieser Veranstaltung, bei der es nicht um laute Töne, sondern um kluge Ideen geht: Thema sind serielle Sanierungslösungen und die Frage, wie diese möglichst schnell in der Breite des Bausektors ankommen. Ausrichter ist die dena, die die beiden Festival-Tage – den 7. und 8. September – mit unterschiedlichen Schwerpunkten gestaltet. Das Treffen beginnt mit einem „Innovation Day“, der sich speziell an Vorreiterinnen und Vorreiter der seriellen Sanierung richtet. So geht es in dieser exklusiven Runde um erste Produktlösungen für Typenschulbauten. Aufgrund der Limitierung auf 120 Plätze gibt es für den 7. September eine Art Bewerbungsverfahren: Interessierte senden eine Mail an simone.saiegh@dena.de. Am zweiten Tag startet mit dem „Scaling Summit“ das eigentliche Festival. Die Teilnehmenden erwartet ein vielfältiges Programm mit Praxisbeispielen und Produktlösungen. Die dena stellt ihr „Kommunenpaket“ vor, mit dem sie örtliche Sanierungsprojekte individuell unterstützt. Hinzu kommen eine Anbieterlounge zum Kennenlernen und ein Innovations-Parcours mit neuesten Entwicklungen. Das komplette Programm des kostenfreien Events gibt unter www.energiesprong.de/festival2026. |
| Im 17. Jahr „cooler“ denn je: Veranstaltungsreihe „Nachhaltige und intelligente Gebäude“ lädt wieder ein nach Dortmund |
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Besonderes Kennzeichen: die Nummerierung mit römischen Zahlen. Schon seit 2010 ist die Veranstaltungsreihe „Nachhaltige und intelligente Gebäude“ ein wichtiger Treffpunkt von Investorinnen und Investoren, Menschen mit Bauabsichten, Planenden und sonstigen Interessierten zum nachhaltigen Bauen. Jährlich lädt die Business Metropole Ruhr GmbH ein ins Baukunstarchiv nach Dortmund, um in diesem besonderen Ambiente den Austausch von Ideen zu ermöglichen und Kooperationen zu initiieren. 2026 steht (nach zwei Corona-Absagen) die Neuauflage mit der Ziffer XV an; diese hat ein Thema, das aktueller nicht sein könnte: Unter dem Motto „Cool bleiben“ geht es am 22.09.2026 um „Hitzeschutz als neue Planungsdimension“. Temperaturen von 40 Grad und mehr zum Sommeranfang haben es eindrucksvoll belegt: Für die Produktivität, das Wohlbefinden und die Gesundheit spielt die Umgebungswärme eine zentrale Rolle. Vor allem vulnerable Personengruppen leiden unter extremen Temperaturen. Die kommende Veranstaltung der Reihe „Nachhaltige und intelligente Gebäude“ fragt daher danach, wie sich Unternehmen, Bauherren und Gebäudebetreiber auf die Herausforderungen des Klimawandels einstellen können. Wie immer werden Lösungen nicht nur in der Theorie erörtert, sondern auch anhand realisierter Projekte vorgestellt. Die Details des Programms werden in Kürze veröffentlicht; eine Anmeldung ist schon jetzt möglich und kostenfrei. |
| Kabarett als Bildungsfernsehen: Die „Anstalt“ gibt in ihrem Energie-Special Vollgas |
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Was wäre das deutsche Kabarett ohne Leute wie Helmut Kohl, Andreas Scheuer oder Robert Habeck? Solche Entscheider drängen sich als „Zielobjekt“ geradezu auf, da sie nicht nur Politiker, sondern zudem echte „Typen“ sind. Auch Katherina Reiche, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, qualifiziert sich trotz noch kurzer Amtszeit zunehmend für diese Kategorie. Jüngstes Beispiel ist die Juni-Ausgabe der Kabarettsendung „Die Anstalt“: Die Fürsprecherin von Erdgas und nimmermüde Kämpferin für – um es in ihrem Wortgebrauch zu sagen - „Technogieoffenheit“ spielte darin die Hauptrolle. Die Sendung hat einen ebenso hohen Unterhaltungswert wie Informationsgehalt, daher ist sie unser heutigen Medientipp Die bereits seit 2014 laufende Reihe nimmt sich in jeder Folge ein bestimmtes Thema vor; im Juni verwandelte sie sich in eine „Energie-Anstalt“. Maike Kühl, neben Max Uthoff und Claus von Wagner Protagonistin der „Anstalt“, schlüpfte zum wiederholten Mal in die Rolle der Bundesministerin – die man ihr, auch wegen der Ähnlichkeit, sofort abnahm. Durch den Abgleich von Fakten und Realpolitik deckt das Ensemble „so manche gasbetriebene Bremse auf dem Weg zu Klimaschutz und günstiger Energie“ auf, wie es in der Inhaltsbeschreibung zutreffend heißt. Als Bonus gibt es - wie immer bei der „Anstalt“ - einen umfangreichen Faktencheck, in dem alle Aussagen der Sendung mit Quellen belegt sind. |
Netter Schwarm sucht weitere Intelligenz: Stellenangebote
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| Arbeiten Sie an Ihrer Zukunft. Und an der des Bauens. Bei uns. Das Öko-Zentrum NRW ist einer der führenden Anbieter für Planung, Beratung und Qualifizierung im energieeffizienten und nachhaltigen Bauen. Seit über 30 Jahren stehen wir für die berufsbegleitende Schulung von Bauakteuren, zudem erstellen wir Gutachten und Fachplanungen für Neu- und Bestandsbauten. Interessiert an einem Job mit Sinn und Verstand? Dann lesen Sie unsere Stellenangebote. Aktuell sind vier Positionen zu besetzen, darunter eine Projektleitung; zudem können Werkstudierende bei uns Praxiserfahrungen sammeln. Gern können Sie sich auch initiativ bewerben. |
TERMINE UND LEHRGANGSSTARTS |
| Erweitern Sie Ihre Kompetenz und damit Ihren Kundenkreis. Auf der Internetseite der Öko-Zentrum Akademie finden Sie eine detaillierte Übersicht unserer Fernlehrgänge und Online-Seminare. |
Eine Auswahl aus dem aktuellen Angebot
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| FERNLEHRGANGEnergieberater werden in 5 Monaten. Selbstbestimmtes Lernen - wo und wann Sie wollen. |
| | | FERNLEHRGANGEnergieberater werden in 6 Monaten. Selbstbestimmtes Lernen - wo und wann Sie wollen. |
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LEHRGANGKommunale Wärmemanagerin / Kommunaler Wärmemanager werden. Gestalten Sie die Wärmewende.
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| | | ONLINE-SEMINAR Auswahl eines Dämmstoffs in einem Wärmedämm-Verbundsystem unter nachhaltigen Aspekten am Beispiel eines Sanierungsobjektes. |
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| ONLINE-SEMINAR Innovative Konzepte für Photovoltaik und Solarthermie |
| | | ONLINE-SEMINAR In diesem Online-Seminar wird der energetische Einfluss von Wärmebrücken in der Bilanzierung betrachtet |
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Save the date! 23. April 2027 |
TAGUNG Herausforderungen und Lösungsansätze rund um den kommunalen Klimaschutz mit dem Schwerpunkt des kommunalen Bauens und Sanierens.
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Öko-Zentrum NRW GmbH Planen Beraten Qualifizieren Sachsenweg 8 59073 Hamm Registriergericht: Hamm HRB 1583 Geschäftsführender Gesellschafter: Diplom-Volkswirt Manfred Rauschen |
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