Liebe Leserinnen und Leser, was sich derzeit hinter den Kulissen des politischen Berlins tut, kann nur gemutmaßt werden. Noch dringt nicht nach außen, wie sie aussehen wird: die Einigung der Koalition bezüglich der Zukunft des GEG beziehungsweise des Nachfolgers GMG („Gebäudemodernisierungsgesetz“). Vermuten lässt sich jedoch, dass ein Rückschritt in Sachen Klimaschutz kaum durchsetzbar sein wird. Dem steht nämlich nicht nur die Vernunft, sondern neuerdings auch ein Gerichtsurteil aus Leipzig entgegen. Die Entscheidung des dortigen Oberverwaltungsgerichts von Ende Januar betrifft das Klimaschutzprogramm für 2023 und die vielen Einzelmaßnahmen für Verkehr, Bauen, Energieversorgung und Industrie. Diese reichen aktuell nicht aus, das gesteckte Ziel zu erreichen, sprich: die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 65 Prozent (im Vergleich zu 1990) zu reduzieren. Neben dem Verkehr fällt insbesondere der Baubereich weit hinter den Klimazielen zurück. Nun könnte man optimistisch Folgendes annehmen: Die beträchtliche Verspätung der Bundesregierung beim selbst gesetzten Zeitrahmen für die Vorstellung der Gesetzentwürfe zu GEG und Klimaschutzprogramm hat mit der Gründlichkeit zu tun, die die Verantwortung für den Klimaschutz erfordert. Leider ist aber die Annahme wahrscheinlicher, dass sich Union und SPD nicht einig werden, weil insbesondere die Bundeswirtschaftsministerin an den unklugen Wahlkampfversprechen festhält, das verhasste „Heizungsgesetz“ zu kippen und der Wärmepumpe „technologieoffene“ Alternativen an die Seite zu stellen. An beidem, der Fortschreibung des GEG und dem sehr zügigen Ausbau des Wärmepumpen-Einsatzes, begleitet von entsprechenden Fördermitteln, geht aber nun mal kein Weg vorbei, will Deutschland noch eine Chance auf Einhaltung der Klimaziele haben - im Gegenteil: Man wird sich noch zusätzliche Maßnahmen überlegen müssen. Zur Erinnerung: Die EU fordert von ihren Mitgliedsstaaten die Umsetzung der Gebäuderichtlinie in nationales Recht bis Ende Mai 2026. Hierzu gehören die sogenannten One-Stop-Shops, Angebote aus einer Hand, die von der Impulsberatung bis zur Umsetzung den Gebäudebesitzern helfen sollen, den Umstieg auf regenerative Wärmeversorgung und die Optimierung der Gebäudehülle zu bewältigen. Eine der großen Herausforderungen wird es dabei sein, einkommensschwachen Haushalten finanziell unter die Arme zu greifen, damit auch sie den Umstieg bei der Wärmeversorgung schaffen. Alles in allem: Es ist reichlich Druck auf dem Kessel – und es bleibt nur noch wenig Zeit, die richtigen Antworten zu finden. Das werden spannende Wochen. |
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Ihr Manfred Rauschen
Geschäftsführender Gesellschafter |
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| Ein Jahr mit viel Bewegung und noch mehr Fragezeichen: Was ändert sich 2026? |
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Auch wenn Silvester gefühlt erst „gestern“ war: Das neue Jahr hat längst begonnen – und das hat es in sich, auch wenn der derzeitige „Winter der Verschiebungen“ einen anderen Eindruck vermittelt: Der Kollege, der die Vorschauen textet, brauchte trotz größtmöglicher Komprimierung zwei ganze DIN-A-4-Seiten für das, was in Sachen Klimaschutz und Nachhaltigkeit 2026 kommen muss, kommen soll oder kommen könnte. Die „Abschaffung“ des GEG – der wir eine eigene News widmen – ist dabei eine treibende Kraft, von der viele weitere Änderungen abhängen. Denn - um es mit Humboldt zu sagen - in diesem Themenfeld „hängt alles mit allem zusammen“. Beispiel EU-Gebäuderichtlinie: Bis zum 28. Mai 2026 muss die aktuelle Fassung (EPBD 2024) in nationales Recht umgesetzt werden – und das dürfte vor allem über die GEG-Nachfolge passieren. Eng verknüpft mit dem „Gebäudemodernisierungsgesetz“, das das GEG ersetzen soll, ist auch die kommunale Wärmeplanung. Hier steht mit dem Fristablauf für Großstädte über 100.000 Einwohner die nächste Umsetzungsstufe an: Bis zum 30. Juni müssen Kommunen dieser Größe ihre Wärmepläne erstellt und beschlossen haben – und wollen spätestens dann wissen, ob es bei der 65-%-EE-Pflicht bleibt. Eine Deadline gibt es auch beim Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), da dessen beihilferechtliche Genehmigung Ende 2026 ausläuft: Die Novelle (bei der die gesetzliche Einspeisevergütung für Neuanlagen entfallen könnte) ist somit vor der parlamentarischen Sommerpause fällig. Weitere wichtige Änderungen 2026: Der CO2-Preis steigt weiter, der für Gas und für Strom soll hingegen sinken. Mehr erfahren. |
| GEG-Novelle lässt auf sich warten – und die Deutschen sind zunehmend technologieoffen für die Wärmepumpe |
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Man nehme: 500 Gramm Wahlversprechen, 300 Gramm Technologieoffenheit, einen Viertelliter EU-Vorgaben. Alles gut mixen, einen Schuss Klimaschutz unterheben und schon hat man – nichts. Noch immer wird in der Probeküche der Bundesregierung am richtigen Rezept für den Nachfolger des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) gewerkelt. Bisher konnten sich die Chefköche von Union und SPD trotz diverser Abstimmungsrunden nicht auf ein „Gericht“ einigen, das beiden Seiten gleichermaßen schmeckt. Dabei hatten die Küchenteams versprochen, das aus ihrer Sicht versalzene „Heizungsgesetz“ zügig von der Menükarte zu streichen und dem Publikum eine gefälligere Alternative zu präsentieren. Das dafür genannte Datum – Ende Januar – ist verstrichen. Wann also bekommt die Koalition tatsächlich etwas gebacken? Die Antwort: eventuell im Februar: Anscheinend sind CDU/CSU und SPD auf die Zielgerade eingebogen und wollen die Eckpunkte in die nächste Sitzungswoche des Bundestages einbringen. Das ist freilich ehrgeizig, denn die beginnt schon am 23. Februar. Apropos Medien: Hoffentlich haben die Referenten aus dem Wirtschafts- und dem Bauministerium, die den Gesetzentwurf letztlich ausarbeiten müssen, aufmerksam die jüngsten Absatzzahlen von Wärmeerzeugern gelesen: Der Verkauf ist 2025 gegenüber dem schwachen Vorjahr erneut gesunken (-12 %) – die Unsicherheit beim GEG lässt potentielle Kunden abwarten. Wer dennoch modernisiert, pfeift auf „Technologieoffenheit“: Mit fast 300.000 Geräten wurden erstmals mehr Wärmepumpen verkauft als Gaskessel. Der Markt entscheidet - eigentlich genau das, was die Politik so oft fordert. |
| Lokale Partner können mitmachen: NRW präsentiert an 16 Orten „Heizkeller der Zukunft“ |
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Meist ist er ein Lager für die Dinge von gestern: für die Kleidung, die nicht mehr passt, oder die Winterreifen des Autos, das längst ein anderer fährt. Aus der Perspektive des Klimaschutzes kann der Keller aber auch ein Ort für morgen sein – zumindest der Bereich, in dem bei den meisten Häusern noch veraltete Technik arbeitet. Das vom NRW-Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie (MWIKE) initiierte Aktionsbündnis „Heizkeller der Zukunft“ nimmt daher mögliche Alternativen zu Gas und Öl in den Blick. Zum Projekt gehören 16 Aktionstage, die je zur Hälfte vor und nach den Sommerferien liegen und an unterschiedlichen Orten Hauseigentümerinnen und -eigentümer zum Umstieg auf klimafreundliche Heizlösungen informieren und motivieren sollen. Fachleute und Firmen mit Bezug zum Thema können sich einbringen. „Für den Erfolg der Aktionstage sind lokale Partner unverzichtbar“, betont Leila Morgenroth vom Öko-Zentrum NRW, das im Auftrag des MWIKE die Veranstaltungsreihe umsetzt. Zum Konzept gehört eine begleitende Messe bei jeder Veranstaltung, auf der sich Handwerksbetriebe, Energieberatende, Verbraucherzentralen und Klimaagenturen, Kammern und Innungen, Immobilienverbände sowie lokale Projekt- und Sanierungsnetzwerke präsentieren können. Die Orte und Termine der Aktionstage werden voraussichtlich im März veröffentlicht. Mehr erfahren |
| Zusammenbringen, was zusammengehört: neue Netzwerke in Dortmund sind das „Projekt des Monats“ |
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Was ist das Besondere an unserem neuen „Projekt des Monats“? Um das zu erkennen, muss man den Artikel nicht lesen, sondern nur einen Blick auf sein Layout werfen: Das wird bestimmt von drei Fotos, die Treffen von Akteuren aus Handwerk und Energieberatung zeigen, jeweils kombiniert mit der Besichtigung spannender Projekte in Dortmund. Beiden Berufsgruppen gemeinsam ist, dass ihnen das „machen“ mehr liegt als das „theoretisieren“ und so ist es nur folgerichtig, dass die Netzwerktreffen mit der Vorstellung realisierter Vorhaben verbunden sind. Die abgebildeten Besuche im Signal-Iduna-Park des BVB, im dekarbonisierten Firmensitz von KIS Antriebstechnik und einer in Holzbauweise errichteten Grundschule gehören zu dem neuen Netzwerkprojekt „Ein starkes Handwerk für die Klimawende“. Die Idee dieses Projektes im Auftrag der Wirtschaftsförderung Dortmund: Mittels neu aufgebauter, tragfähiger Kooperations- und Kommunikationswege soll das örtliche Handwerk zum Motor der Wärmewende werden – und dabei zugleich von den initiierten Investitionen profitieren. Bei der Umsetzung dieses Konzepts konnte das Team des Öko-Zentrums NRW von Erfahrungen aus ähnlichen Netzwerken bei der KlimaAgentur Hamm profitieren. Nach dem Startschuss im Herbst 2025 wurden in Dortmund zunächst drei thematische Netzwerke für zentrale Handlungsfelder errichtet (Heizung, Dach, Gebäudehülle) und schrittweise zusammengeführt. Langfristig sollen aus dem Verbund heraus „One-Stop-Shops“ entstehen, zentrale Anlaufstellen für die Kundschaft, wie sie auch die kommende EU-Gebäuderichtlinie für alle Kommunen vorsieht. Mehr erfahren |
| Hilfestellung, Vernetzung und einheitliches Label: Trägerverein „Klimakommune Deutschland“ gegründet |
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Hamburg wird „Klimastadt“. Das behauptet – wen wundert’s – die Hansestadt auf ihrer Website selbst. Rund 300 Kilometer südwestlich erhebt Münster denselben Anspruch. Und noch mal 75 Kilometer weiter Richtung Ruhrgebiet hat sich auch die „InnovationCity Bottrop“ auf den Weg gemacht, das Klima zu retten. Drei beliebig ausgewählte Städte, drei abweichende Rahmenbedingungen, drei unterschiedliche Herangehensweisen – da drängt sich der Gedanke auf, ob nicht Austausch und gegenseitiges Lernen das jeweilige Vorhaben anschieben könnten. Das dachten sich auch die 16 Gründungsmitglieder von „Klimakommune Deutschland e.V.“: Kurz vor Weihnachten formierten sie in Frankfurt/M. diesen Zusammenschluss, der den kommunalen Klimaschutz bundesweit forcieren will – unter anderem mit einem genormten Label. Sein Ziel sei es, Städte, Gemeinden und Landkreise „bei der systematischen Umsetzung von Energie- und Klimaschutzmaßnahmen zu unterstützen“, schreibt der Verein und ergänzt: „Das Programm knüpft an die international anerkannten Standards des European Energy Award an und führt die Label ‚Klimastadt‘, ‚Klimagemeinde‘ und ‚Klimakreis‘ in Deutschland ein. Damit wird ein einheitlicher, qualitätsgesicherter Rahmen für kommunalen Klimaschutz geschaffen.“ Neben Kommunen gehören auch Energieagenturen und Beratungsunternehmen zu den ersten Aktiven des Vereins, darunter die eng mit dem Öko-Zentrum verbundene B.A.U.M. Consult GmbH. Zum Vorsitzenden wurde mit Martin Sambale vom Energie- und Umweltzentrum Allgäu (eza!) ein „Urgestein“ der Branche gewählt. Um schnell handlungsfähig zu werden, will der Verein die dena mit der Führung der Geschäftsstelle beauftragen. Mehr erfahren. |
| Wo Klimaschutz auf lokale Realität trifft: „Kommunentagung“ lädt wieder nach Hamm und an den Bildschirm ein |
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„Da weiß man, was man hat.“ Der legendäre Werbeslogan stammt zwar von einem Waschmittel-Produzenten, passt aber auch gut zur „Kommunentagung“: Wer zu dem alljährlichen Fachtreffen in Hamm anreist, weiß, was ihn oder sie erwartet: kompakte Infos zum kommunalen Klimaschutz sowie der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen, die sich beruflich ebenfalls mit dieser Materie befassen. Dabei muss man seit der Corona-Zeit nicht einmal mehr persönlich in der Lippestadt erscheinen, um beides zu bekommen: Know-how und Kontakte sind auch 2026 wieder hybrid erlebbar – vor Ort in Hamm und online. Ab sofort sind Anmeldungen für den 24. April möglich. An einzelnen Vorträgen wird zwar noch „geschraubt“, die Oberthemen des traditionell in drei Blöcke eingeteilten Programms stehen aber fest: Der erste Abschnitt befasst sich mit den Verpflichtungen, die für Kommunen aus der kommenden EU-Gebäuderichtlinie erwachsen. Dazu gehören etwa die Einrichtung zentraler Anlaufstellen (One-Stop-Shops) und Sanierungspflichten für energetisch schlechte Nichtwohngebäude. Im zweiten Block stehen der Bau und die energetische Sanierung von Schulgebäuden im Mittelpunkt Nach der Mittagspause widmet sich der abschließende dritte Part den Änderungen, die die Novelle des Gebäudeenergiegesetzes mit sich bringen könnte. Zudem geht es um die Umsetzung der Wärmeplanung in der kommunalen Verwaltung. Präsenz-Tickets für die Veranstaltung, die das Öko-Zentrum wie immer in Kooperation mit dem Städte- und Gemeindebund NRW, der Kommunal Agentur NRW und NRW.Energy4Climate ausrichtet, gibt es ab 90 Euro, die Online-Teilnahme ist sogar kostenlos. Mehr erfahren |
| Damit Vorfertigung (auch) Schule macht: Webinar zum seriellen Sanieren kommunaler Gebäude |
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Was nichts kostet, ist nichts wert? Sollte dieses Zitat tatsächlich von Albert Einstein stammen, müssen wir dem Nobelpreisträger energisch widersprechen: Das Fort- und Weiterbildungsprogramm des Öko-Zentrums NRW liefert regelmäßig Gegenbeweise – so am 26. Februar. Dann läuft das Webinar „Serielles Sanieren von kommunalen Gebäuden“, an dem Interessierte kostenlos teilnehmen können - und das Anwendern neben viel Zeit auch viel Geld sparen kann. Serielles Sanieren ist in Städten und Gemeinden noch wenig verbreitet, obgleich gerade dort viele Einsatzmöglichkeiten schlummern. Das Webinar stellt die Vorteile der Methode vor und veranschaulicht sie anhand realisierter Projekte. Erläutert wird auch, wie Kommunen die für sie meist noch ungewohnte Sanierungstechnik rechtssicher in öffentliche Vergabeverfahren integrieren können. Hier geht es zur Anmeldung. Tipp: Das Öko-Zentrum NRW ist Regionalpartner der dena bei der Marktintegration der seriellen energetischen Gebäudesanierung und somit auch außerhalb des Webinars auf die Thematik ansprechbar. |
| Im Eiltempo zum Projektabschluss: Paneldiskussion erläutert das Potenzial des Sanierungssprints |
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Ein Tropfen Öl und schon läuft’s wieder: Was bei quietschenden Türen hilft, ist auf Baustellen leider keine Option, erst recht nicht bei komplexen Sanierungen. Nicht nur, dass Öl hier nicht helfen würde – zumeist fehlt allein schon das „Scharnier“, auf das man es träufeln könnte. Als solches – sprich: als Koordinator/in der beteiligten Gewerke - kann ein Sanierungscoach fungieren. Auf dieser Rolle und auf neuen Baustellenkonzepten liegt daher die Hoffnung, Projekte schneller und damit günstiger machen zu können. Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich am 23. März eine Paneldiskussion der Öko-Zentrums NRW Akademie mit der Frage: „Sanierungssprint: Gamechanger für die Gebäudesanierung?“. Die Teilnahme ist kostenlos und sowohl in Präsenz als auch online möglich. Die Veranstaltung führt in das Konzept des Sanierungssprints ein und stellt die Rolle des Sanierungscoaches vor. Moderiert von Geschäftsführer Manfred Rauschen erläutern vier Fachleute, wie sich durch konsequente Prozessoptimierung Bauzeiten verkürzen, Kosten reduzieren und Vorbehalte bei Hauseigentümer/innen ausräumen lassen: Neben Ronald Meyer, dem Gründer der „Modernisierungsoffensive“, bringen Markus Lehrmann, Hauptgeschäftsführer der Architektenkammer NRW, Lennart Feldmann, Vorstand im GIH Bundesverband, und Isabel Brähler von NRW.Energy4Climate ihre Expertise ein. Live-Gäste sind anschließend noch zum Networking eingeladen. Die Veranstaltung bildet zugleich den Auftakt für neue Weiterbildungen der Öko-Zentrum NRW Akademie, die gezielt für die neue Schlüsselrolle des Sanierungscoaches qualifizieren. Für die Präsenz-Teilnahme an der Diskussionsrunde empfiehlt sich wegen beschränkter Kapazitäten eine baldige Anmeldung. |
| Weg vom Container, hin zum Modul: Netzwerk Nachhaltige Unterrichtsgebäude kündigt erste Veranstaltungen für 2026 an |
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„Das muss doch auch einfacher gehen“, dachte sich Malcolm McLean 1956 und erfand eine normierte, stapelbare Stahlkiste, die den Gütertransport revolutionierte: den Container. Ungewollt schuf er damit auch die Voraussetzung für Behelfsbauten, mit denen viele deutsche Schüler notgedrungen Bekanntschaft machen: Gibt es mehr Klassen als Räume oder regnet es durchs Dach, stellen Kommunen ihren Schulen gern ein paar Container auf den Pausenhof. „Modulares Bauen im Schulbau“ geht aber auch ganz anders, wie das Netzwerk Nachhaltige Unterrichtsgebäude (NNU) mit seiner gleichnamigen Veranstaltung am 17. April belegt. Auch seine Vortragsreihe setzt der Verbund 2026 fort. „Moderne modulare Bauweisen ermöglichen nicht nur schnelle und wirtschaftliche Erweiterungen von Schulstandorten, sondern eröffnen zugleich neue Perspektiven für pädagogische Raumkonzepte, flexible Nutzungen und kooperative Planungsprozesse“, heißt es in der Ankündigung zu dem Netzwerktreffen, das im Baukunstarchiv Dortmund stattfindet. Am Vortag, also am 16. April, bietet das NNU ergänzend eine Exkursion zu modularen Schulbauten am Tagungsort an. Für das „Außer der Reihe“ überschriebene Vortragsprogramm konnte das NNU-Team die ersten drei Termine festzurren: Am 19. Februar geht es um „Serielles Sanieren im Schulbau“, am 5. März lautet das Thema „‘raumbildung‘ - Schulen weiterentwickeln“ und am 19. März folgt „Schulräume SMART sanieren – Luft, Licht und Akustik gleichzeitig verbessern“. Für April und Mai sind Vorträge zu Fassadenbegrünung, Farbgestaltung, Psychoakustik und Brandschutz in Arbeit, zudem wird das 2025 ausgefallene Referat zum StartChancen-Programm nachgeholt. Mehr erfahren |
| Fakten mit und ohne Unterhaltungsfaktor: „KlimaZeit“ und „Gebäudereport“ sind die Medientipps für den Februar |
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„Hatten wir diesen Kanal eigentlich schon?“, fragte ein Kollege bei der Abstimmung zum aktuellen Medientipp. Nein, hatten wir nicht – aus Gründen: Die von der ARD zusammengestellte „KlimaZeit“ berichtet nicht nur über Bauthemen. Da eine Leserschaft, die sich für die Folgen der globalen Erwärmung interessiert, in der Regel einen weiten Blickpunkt hat, reichen wir den Kanal aber gern nach. "KlimaZeit" liefert wöchentlich Hintergrundberichte, greift neue Forschungsergebnisse auf, erklärt in aufwändigen Grafiken und Animationen alles Wissenswerte rund ums Klima, hinterfragt Entscheidungen der Politik und zeigt konstruktive Beispiele für die Rettung des Klimas – das alles wohl dosiert in kleinen Dokus mit 15-minütiger Laufzeit. Unser zweiter Tipp ist deutlich „trockener“, deshalb aber nicht weniger spannend. Der gerade erschienene „dena-Gebäudereport 2026“ fällt noch umfangreicher aus als in den Vorfahren und liefert auf 88 Seiten alles, was die Statistik zum Thema Klimaschutz im Gebäudesektor beitragen kann. Die Einteilung in sechs Themenfelder (wie Gebäudebestand, Baustoffe oder Gebäudetechnik) erweist sich angesichts der Flut von Zahlen und Fakten als sehr hilfreich und erspart lange Sucherei. Einen kleinen Haken hat das Kompendium allerdings: Die Lektüre ist nicht unbedingt stimmungsfördernd. Da der „Gebäudereport“ kostenlos zu beziehen ist, sei empfohlen, das eingesparte Geld je nach Belieben in ein Glas Rotwein zu investieren oder in Kautabletten, die überschüssige Magensäure kompensieren. |
Netter Schwarm sucht weitere Intelligenz: Stellenangebote
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