Heizen mit Öl oder Gas wird für Haushalte in Nordrhein-Westfalen zunehmend zur Kostenfalle. Das zeigt der erstmals veröffentlichte Heizspiegel für NRW, den das Öko-Zentrum NRW und die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online gemeinsam herausgegeben haben. Er liefert erstmals regionalisierte Vergleichswerte zu Heizenergieverbrauch, Heizkosten und CO₂-Emissionen für Wohngebäude in NRW – aufgeschlüsselt nach Energieträger und Gebäudegröße für das Abrechnungsjahr 2024.
Das Ergebnis ist eindeutig: Wer 2024 mit Heizöl geheizt hat, zahlte im Schnitt 945 Euro mehr pro Jahr als ein vergleichbarer Haushalt mit Wärmepumpe – bei Gas sind es 505 Euro mehr. Die Kostenlücke dürfte sich weiter vergrößern: Steigende CO₂-Preise und geopolitische Risiken erhöhen den Druck auf fossile Energieträger zusätzlich – Entwicklungen, die im Heizspiegel, der auf Daten aus dem Abrechnungsjahr 2024 basiert, noch nicht abgebildet sind.
Der Heizspiegel ist als kostenlose Broschüre erhältlich – online unter www.heizkellerderzukunft.nrw/heizspiegel sowie bei den Aktionstagen vor Ort.
16 Aktionstage in ganz NRW
Der Heizspiegel ist ein Baustein der vom Land NRW geförderten Initiative „Heizkeller der Zukunft". Im Rahmen dieser Initiative finden 2026 insgesamt 16 regionale Aktionstage in ganz NRW statt, bei denen Hauseigentümer sich informieren, beraten lassen und Kontakte zum lokalen Handwerk knüpfen können. Den Auftakt macht am 9. Mai ein Aktionstag in Köln; bereits am 5. Mai gibt es einen digitalen Infoabend für ganz NRW. Alle Termine und weitere Informationen: www.heizkellerderzukunft.nrw

