40 Millionen für Klimaschutz in NRW-Kommunen

Energieeffizienz |

Land stellt Mittel für Investitionen in kommunalen Klimaschutz bereit

Die Landesregierung stellt den Kommunen und Kreisen in NRW zusätzliche Mittel in Höhe von 40 Millionen Euro für kommunale Klimaschutzinvestitionen zur Verfügung. Damit sollen wichtige Maßnahmen zum Klimaschutz, die sich infolge der Corona-Pandemie verzögert haben oder gar ganz ausgeblieben sind, nachträglich angestoßen werden, um auch unter den veränderten Rahmenbedingungen der Corona-Krise Investitionen in den Klimaschutz zu ermöglichen.
 
Alle Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen können diese Kompensationsmittel in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses beantragen. Die Höhe des jeweiligen maximal möglichen Zuschusses wurde in Abhängigkeit von der Einwohnerzahl und der jeweiligen Gemeindegebietsfläche berechnet und in einer Excel-Liste veröffentlicht. Nicht abgerufene Mittel verfallen und werden nicht auf andere Kommunen umverteilt.

Die Kompensationsleistungen können für folgende Verwendungszwecke eingesetzt werden:

  • Verringerung des kommunalen Eigenanteils bei Maßnahmen im Rahmen bestehender Förderprogramme, die zur Minderung von CO2-Emissionen führen (z.B. Kommunalrichtlinie, progres.NRW)
  • Investitionsbegleitende Maßnahmen für mehr Klimaschutz
    Konzeptionelle Vorarbeiten für investive Klimaschutzmaßnahmen, z.B. PV-Potentialuntersuchungen
  • Erneuerbare Energien (z.B. Errichtung von PV-Anlagen zum Eigenverbrauch auf kommunalen Gebäuden)
  • Energetische Sanierung
    (z.B. energetische Sanierung von Gebäuden oder Mehrkosten für höhere energetische Standards)
  • Klimafreundliche Mobilität
  • Klimafreundliche Beschaffung und Green-IT

Anträge können bis zum 30.6.2022 bei der Bezirksregierung Arnsberg gestellt werden. Jede Gemeinde bzw. jeder Kreis kann maximal zwei Anträge stellen, wobei der erste Antrag mindestens die Hälfte der verfügbaren Mittel umfassen muss. In einem Antrag können mehrere Projekte abgebildet werden.

Die Mittel können ausschließlich für neue bzw. bislang zurückgestellte geplante Klimaschutzmaßnahmen verwendet werden, die bisher nicht in einem Förderprogramm beantragt oder anderweitig beauftragt wurden. Die Projekte müssen bis Ende 2022 abgeschlossen sein.

Die Kommunal Agentur NRW berät im Rahmen der PlattformKlima.NRW zum Antragsverfahren.

Den zugrundliegenden Runderlass des Ministeriums sowie die Liste der zur Verfügung stehenden Summen je Kommune können Sie unter den folgenden Links herunterladen:


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